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Kupfer im Leitungswasser

Leitungswasser ist, neben der Kupferkette und Kupferspirale, eine der Kupferquellen, die den Körper am meisten belasten können. Denn die meisten Wasserrohre bestehen aus Kupfer! Je nach Alter und Zustand der Rohre können sich so sehr hohe Mengen an Kupfer im Wasser lösen, die dann den Weg in unseren Körper finden. Bei einer sehr starken Kupfervergiftung, kann es sogar sein, dass du beim Trinken von ungefiltertem Leitungswasser eine direkte Auswirkung, wie das Verschlimmern von Symptomen, spüren kannst. Das eigene Leitungswasser zu filtern ist daher einer der wichtigsten Schritte bei einer Kupfervergiftung, spielt bei der Entgiftung und Heilung des Körpers jedoch auch generell eine übergeordnete Rolle. Denn nur reines Wasser kann seine Funktionen erfüllen und so Nährstoffe in unsere Zellen und Schadstoffe aus dem Körper transportieren, anstatt ihn mit weiteren Schadstoffen zu belasten.

Denn nicht alle Schadstoffe werden auf dem Weg zu unseren Leitungen ausreichend herausgefiltert. Das ist bekannt. Deswegen gibt es Grenzwerte. Grenzwerte, die die Unbedenklichkeit garantieren sollen.

Bedenkliche Grenzwerte - eine Rechnung

Der Grenzwert für Kupfer im Leitungswasser liegt bei 2mg/l. Alleine dieser Wert übersteigt den täglichen Bedarf für unseren Körper von 1-1,5 mg. Wenn wir etwa 2-3 Liter täglich trinken und zusätzlich das Wasser zum Kochen verwenden, kommen wir schnell auf 4-6 mg oder mehr pro Tag, was den Körper sehr stark belasten kann, wenn er bereits an einer Kupfervergiftung leidet oder er es nicht ausgleichen kann. Das zusätzlich gelöste Kupfer aus den Kupferleitungen im Haus ist dort nicht mal mit einberechnet, denn Grenzwerte werden nur bis zum Hausanschluss kontrolliert. Je nach Alter und Zustand der Wasserrohre können so noch deutlich höhere Werte erreicht werden. Das Kupfer im Leitungswasser kann so ein Auslöser oder Mitauslöser für eine Kupfervergiftung sein und den Körper davon abhalten erfolgreich zu entgiften und zu heilen.

Diese kleine Rechnung macht denke ich deutlich, wie wichtig es ist im Rahmen einer Kupfervergiftung unser Leitungswasser zu filtern.

Weitere Schadstoffe im Leitungswasser

Neben Kupfer kann Leitungswasser noch weitere Schadstoffe enthalten, die den Körper belasten können.

Geeignete Wasserfilter

Es gibt viele Wasserfilter auf dem Markt, die allerdings eine ganz unterschiedliche Qualität aufweisen. Es ist daher immer von Vorteil, sich Laborergebnisse anzusehen, um zu schauen, wie viele und welche Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden. Werden keine Ergebnisse auf der Webseite veröffentlicht, ist es möglich den Hersteller zu kontaktieren. Im Zweifel würde ich einen alternativen Filter suchen. Nach etlichen Recherchen und Empfehlungen kann ich zwei Wasserfilter sehr empfehlen:

Carbonit Sanuno Classic – Auftisch Filter* (wird am Wasserhahn angeschlossen)

Berkey Wasserfilter* – eigenständig stehender Gravitationsfilter

Weitere Informationen:
Schadstoffbelastung im Wasser testen lassen: https://www.wassertest-online.de/
Carbonit Gutachten: https://www.carbonit.com/anwendung/gutachten
Berkey Lab Results: https://www.berkeyfilters.com/pages/filtration-specifications