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Symptome

Um die Symptome einer Kupfervergiftung einordnen zu können, dürfen wir uns zuerst anschauen, wie Kupfer in unserem Körper wirkt. Als Spurenelement spielt es eine essentielle Rolle in der Energieproduktion des Körpers und ist demnach unverzichtbar für unseren Organismus. Dennoch ist es ein Schwermetall, welches in hoher Konzentration hochgiftig für lebende Organismen ist. Das ist bekannt, weswegen Kupfersulfat als Pestizid in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Lagert sich Kupfer in großen Mengen im menschlichen Körper ab, kann es auch unsere Gesundheit massiv beeinflussen. Das passiert vor Allem dann, wenn Kupfer in konzentrierter, isolierter und so nicht bioverfügbaren Form, z.B. durch eine Kupferkette/ Kupferspirale oder aus Kupferrohren, in den Körper gelangt und er keine Möglichkeit hat, alles direkt auszuscheiden. Ist die Leber überfordert, fehlen essentielle Mineralien oder ist das Energiesystem des Körpers erschöpft, wird das Kupfer im Gewebe eingespeichert (hauptsächlich in die Leber und das Gehirn), bis der Körper die Möglichkeit dazu bekommt es zu entgiften. Von dort aus kann das Kupfer den Körper belasten und gesundheitliche Symptome verursachen. 

Der Kupfer Kreislauf

Als unverzichtbarer Teil in der Energieproduktion des Körpers, stimuliert Kupfer unser Nervensystem. In hoher Konzentration eingelagert, stimuliert es die Ausschüttung von Stresshormonen in den Nebennieren, ähnlich wie Koffein oder Amphetamine. Zu Beginn mag es daher einen positiv wahrgenommenen Energieschub geben, führt aber anschließend zu rasenden Gedanken, innerer Unruhe und die Unmöglichkeit sich zu entspannen. Diese Stressreaktion führt zu einer weiteren Speicherung von Kupfer in der Leber (zur schnelleren Bereitstellung von Energie) und die Ausscheidung von Zink und Magnesium, die beide beruhigend auf das Nervensystem wirken. Der gesamte Mineralhaushalt wird so aus dem Gleichgewicht gebracht und der Körper nachhaltig geschwächt. Das Kupfer wirkt hier als interne Stressquelle, die diesen Kreislauf weiter fördert. Langfristig werden die Nebennieren erschöpft und die Leber überlastet. Dieser Kreislauf ist auch der Grund, weswegen Stress jeglicher Art die Einspeicherung von Kupfer und somit eine Vergiftung fördern kann. 

Die Überlastung der Nebennieren und Leber, führt außerdem zu einer fehlenden Bildung des Transportproteins Ceruloplasmin in der Leber, welches essentiell ist um Kupfer zu binden, in der Blutbahn zu transportieren und somit im Körper nutzen zu können. Nicht selten entwickelt der Körper daher einen Mangel an bioverfügbaren Kupfer, während sich im Gewebe nicht bioverfügbares Kupfer ansammelt und den Körper weiter belastet.

Die Kupfervergiftung und das damit verbundene Ungleichgewicht im Mineralienhaushalt und Mangel an Mineralien, sowie die auf Dauer erschöpften Nebennieren und Leber, können so zu einer Reihe an psychischen und physischen Symptomen und Krankheiten führen. Übliche Symptome umfassen Panik, innere Unruhe, rasende Gedanken, Gehirnnebel, PMS, chronische Erschöpfung, Schlafstörungen und Depressionen (mehr siehe unten). 

“If there is excess copper in the body, then a wide array of psychological and physiological symptoms and conditions can also develop like Tourette’s, schizophrenia, bipolar, mania, autism, asperger’s, anemia, hair loss and much more. Extremely high copper levels can result in a psychotic break.”
Cynthia Perkins, M.Ed

Befindet sich der Körper über Jahre in einem Zustand der Überstimulierung und dauerhaften Stress, ohne die Möglichkeit zu haben zur Ruhe zu kommen, resultiert das unweigerlich in einem psychischen Zusammenbruch. Der Energiehaushalt des Körpers wird dadurch immer weiter erschöpft. Starke Erschöpfungszustände, Schlafstörungen und ein kompletter Burnout sind möglich. 

Viele Betroffene müssen auf Grund der Stärke der Symptome aufhören zu arbeiten, ziehen sich zurück und verlieren sich in Hoffnungslosigkeit, was durch das Fehlen an Informationen oft noch verstärkt wird. Erfahrungsberichte findest du hier.

Die häufigsten Symptome einer Kupfervergiftung